Alexandrinenstraße (Berlin)
Foto: Jörg Zägel
(CC BY-SA 3.0)
Die Alexandrinenstraße ist eine bedeutende Straße in den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Mitte. Sie wurde 1843 nach Alexandrine von Preußen benannt, einer bedeutenden Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Die Straße verbindet die Brachvogelstraße mit der Sebastianstraße und ist ein wichtiger Teil der urbanen Entwicklung Berlins.
Ursprünglich stellte dieser Weg, bekannt als Die Demmerung, bereits vor 1700 eine Verbindung zur südlichen Stadtmauer dar. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde die Straße ausgebaut und erhielt bis etwa 1857 ihre heutige Bebauung. Während des Zweiten Weltkriegs wurden fast alle Häuser im historischen Kontext zerstört, was die Architekturlandschaft der Straße stark veränderte.
Die Alexandrinenstraße war auch nach 1945 von Bedeutung, da sie die Grenze zwischen West- und Ost-Berlin bildete und ein Abschnitt der Berliner Mauer verlief in ihrer Nähe. Der geometrische Mittelpunkt Berlins liegt heute ebenfalls in der Alexandrinenstraße, was ihre zentrale Rolle in der Stadt unterstreicht.
Insgesamt ist die Alexandrinenstraße ein historisches Element, das die Veränderungen und die Entwicklung Berlins im 19. Jahrhundert reflektiert.
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