Alfred-Kowalke-Straße

Alfred-Kowalke-Straße
Foto: Lotse (CC BY-SA 4.0)
Die Alfred-Kowalke-Straße ist eine zentrale Verkehrsader im historischen Ortskern von Friedrichsfelde, einem Stadtteil im Berliner Bezirk Lichtenberg. Mit einer Länge von etwa 1240 Metern spielt sie eine wichtige Rolle in der Stadtentwicklung des Gebiets. Ursprünglich als Wilhelmstraße bekannt, wurde sie 1976 zu Ehren des Widerstandskämpfers Alfred Kowalke umbenannt. Die Straße verläuft vom U-Bahnhof Friedrichsfelde bis zum Bildungs- und Verwaltungszentrum und ist von historischer Wohnbebauung umgeben. Wichtige Bauwerke sind unter anderem das Laborgebäude des Instituts für vergleichende Pathologie, eine erste Mädchen-Gemeindeschule sowie verschiedene Mietshäuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. An der Kreuzung zur Straße Am Tierpark erinnert ein Gedenkstein an Nikolai Bersarin, den ersten Stadtkommandanten Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Alfred-Kowalke-Straße spiegelt nicht nur die Architektur und Geschichte der Region wider, sondern ist auch bedeutend für die urbanen Entwicklungen in Friedrichsfelde. Sie trägt zur Identität des Stadtteils bei und bietet einen Einblick in die urbanen Strukturen von Berlin.
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