Berliner Gedenktafel

Berliner Gedenktafel
Foto: Maria Krüger (CC BY-SA 3.0)
Die Berliner Gedenktafel ist eine besondere Form der Gedenktafeln, die 1985 von der Königlichen Porzellan-Manufaktur eingeführt wurde, um die 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin im Jahr 1987 vorzubereiten. Diese Porzellantafeln haben ein Format von etwa 40 cm mal 60 cm und sind mit erhabener Schrift sowie einer kobaltblaue Inschrift gestaltet. Sie dienen der Ehrung historisch bedeutender Personen und Ereignisse der Stadt und spiegeln somit die kulturelle Wertschätzung sowie das Erbe Berlins wider. Ursprünglich blieben die Gedenktafeln auf West-Berlin beschränkt, wurden jedoch nach der Wende 1990 auf die östlichen Bezirke ausgeweitet. Bis 2000 wurden insgesamt etwa 350 Tafeln geplant. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie durch Sponsoring. Die Gedenktafeln sind ein symbolisches Zeichen der Erinnerungskultur in Berlin und verbinden kunsthandwerkliche Tradition mit der Stadtgeschichte. Diese Tafeln tragen zur Identität Berlins bei und können von interessierten Bürgern beantragt werden. Zusammengefasst sind die Berliner Gedenktafeln nicht nur kunstvoll gestaltet, sondern auch Ausdruck des kollektiven Gedächtnisses der Stadt, das die Verflechtung von Kunst und Geschichte zelebriert.
historisch gedenkort stadtgeschichte kunstwerk