Budapester Straße (Berlin)
Foto: A.Savin
(CC BY-SA 3.0)
Die Budapester Straße ist eine bedeutsame Verkehrsader in Berlin, die sich über etwa 950 Meter erstreckt und die Ortsteile Tiergarten und Charlottenburg verbindet. Diese Straße führt von der Corneliusbrücke bis zum Breitscheidplatz und trägt ihren Namen zu Ehren der ungarischen Hauptstadt Budapest.
Erstmals erwähnt wurde die Budapester Straße im Jahr 1880. Die Fertigstellung der Corneliusbrücke im Jahr 1900 stellte einen weiteren wichtigen Schritt für die Anbindung dar. In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Straße diverse Erweiterungen und Umgestaltungen, die ihre Rolle als zentrale Verkehrsachse unterstreichen.
Die architektonischen Merkmale der Budapester Straße spiegeln die Entwicklungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wider. Ein markantes Beispiel ist das Hotel InterContinental Berlin, das mit seiner auffälligen Fassade eine klare Landmarke am Landwehrkanal bildet. Zudem liegt hier der Zoologische Garten mit dem Elefantentor und dem Berliner Aquarium.
Im Jahr 2000 wurde die Straße umfassend saniert und modernisiert, um die Aufenthaltsqualität und Verkehrsführung zu verbessern. Die Budapester Straße bleibt nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein kultureller Bezugspunkt der Stadt und steht exemplarisch für die städtische Entwicklung Berlins.
stadtgeschichte
kulturzentrum
wiederaufbau
modernismus