Cosimaplatz
Foto: Assenmacher
(CC BY-SA 3.0)
Der Cosimaplatz ist ein gartenartiger Stadtplatz im Berliner Ortsteil Friedenau, der zum Bezirk Tempelhof-Schöneberg gehört. Er befindet sich nahe dem Bahnhof Bundesplatz und bildet den stadtplanerischen Mittelpunkt des Wagnerviertels. Dieses Viertel zeichnet sich durch Straßennamen aus, die weibliche Figuren aus den Opern von Richard Wagner ehren.
Der Platz hat eine interessante Geschichte: Ursprünglich befand sich auf dem Gelände bis 1904 eine Radrennbahn. Nach dem Abriss dieser Anlage wurde ab 1906 das Wagnerviertel mit mehrgeschossigen Mietshäusern für gehobenes Wohnen angelegt. Im Jahr 1935 erhielt der Platz seinen Namen in Erinnerung an Cosima Wagner, die zweite Ehefrau Richard Wagners, die nach seinem Tod die Bayreuther Festspiele leitete.
Heute fungiert der Cosimaplatz nicht nur als Erholungsgebiet, sondern auch als bedeutender sozialer und kultureller Treffpunkt in Friedenau. Die Verbindung von Natur und urbaner Architektur macht ihn zu einem wichtigen Bestandteil der Identität des Viertels.
stadtgeschichte
kulturzentrum
modernismus
gartenanlage
Fakten
- year
- 1935
- title
- Cosimaplatz
- location
- Friedenau, Berlin, Tempelhof-Schöneberg
- Der Cosimaplatz ist ein gartenartiger Stadtplatz im Berliner Ortsteil Friedenau.
- Er bildet den stadtplanerischen Mittelpunkt des Wagnerviertels.
- Bis 1904 befand sich auf dem Gelände eine 500 Meter lange ovale Radrennbahn.
- Der Sportpark Friedenau wurde 1904 abgerissen und ab 1906 mit Mietshäusern für gehobenes Wohnen bebaut.
- 1935 erhielt der Platz seinen Namen nach Cosima Wagner, der zweiten Ehefrau Richard Wagners.