Dominicusstraße

Dominicusstraße
Foto: Assenmacher (CC BY-SA 3.0)
Die Dominicusstraße im Berliner Ortsteil Schöneberg ist eine wichtige innerstädtische Straße mit einer Länge von rund 800 Metern, die von der westlichen Innenstadt in die südlichen Bezirke führt. Sie wurde am 31. Juli 1947 nach Alexander Dominicus benannt, der von 1911 bis 1921 Oberbürgermeister der damaligen Stadt Schöneberg war. Die Straße beginnt am Rathaus Schöneberg und verläuft in südöstlicher Richtung. Sie mündet am Bahnhof Schöneberg in den Sachsendamm, wo sich die S-Bahn-Linien kreuzen. Bedeutende Bauwerke entlang der Dominicusstraße sind das denkmalgeschützte Olex-Haus, das 1915 bis 1922 errichtet wurde, sowie die St.-Norbert-Kirche, deren ältester Teil aus den Jahren 1913 bis 1918 stammt. Obwohl ein Großteil der Straße den Zweiten Weltkrieg unzerstört überstand, wurden die bis in die 1960er Jahre daran befindlichen Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt, um die Straßenbreite zu verdoppeln. Ein weiterer markanter Punkt ist das Schöneberger Tor, ein Wohn- und Geschäftshaus an der Dominicusstraße. Die Dominicusstraße ist somit ein wichtiger Teil der städtischen Infrastruktur und zeichnet sich durch ihre historische sowie architektonische Relevanz aus.
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