Elsa-Brändström-Straße (Berlin)

Elsa-Brändström-Straße (Berlin)
Die Elsa-Brändström-Straße ist eine bedeutende Straße im Berliner Ortsteil Pankow. Sie wurde 1910 als Lindenpromenade angelegt und erhielt 1936 ihren heutigen Namen zu Ehren von Elsa Brändström, einer schwedischen Philanthropin. Brändström engagierte sich während des Ersten Weltkriegs als Rote-Kreuz-Schwestern und rettete zahlreichen deutschen Kriegsgefangenen in Russland das Leben. Der Name der Straße wird somit zum Symbol für humanitäre Hilfe und Mitgefühl in Krisenzeiten. Das bekannteste Bauwerk an der Elsa-Brändström-Straße ist die 1913 vollendete Hoffnungskirche, die zur evangelischen Gemeinde gehört. Zudem zieren verschiedene denkmalgeschützte Wohnanlagen aus den Jahren 1926 bis 1932 die Straße, die unter anderem vom Architekten Erich Glas entworfen wurden. Die Elsa-Brändström-Straße ist nicht nur ein Wohnort, sondern auch ein Erinnerungsort, der die humanitären Leistungen der Namensgeberin ehrt und das Bewusstsein für die Rolle von Zivilisten im Krieg sensibilisiert.
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