Friesenstraße (Berlin)
Foto: Assenmacher
(CC BY-SA 3.0)
Die Friesenstraße ist eine bedeutende Straße im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Sie wurde 1884 eingerichtet und nach Friedrich Friesen benannt, einem Mitbegründer der deutschen Turnbewegung. Diese Straße ist ungefähr 560 Meter lang und verläuft parallel zum Mehringdamm, vom Marheinekeplatz in nord-südlicher Richtung zwischen der Bergmannstraße und dem Columbiadamm.
Die Bebauung der Friesenstraße ist vorwiegend aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, mit zahlreichen vier- bis fünfgeschossigen Mietshäusern, die viele ursprüngliche, geschäftlich genutzte Ladenräume enthalten. Die Straße weist dabei ein starkes Gefälle von Süd nach Nord auf und war bis 2018 mit Kopfsteinpflaster belegt. Eine Asphaltierung wurde durchgeführt, um die Lärmbelästigung für die Anwohner zu reduzieren.
Ein historisches Gebäude an der östlichen Straßenseite ist die ehemalige Kaserne des Garde-Kürassier-Regiments, die heute unter anderem einen Polizeiabschnitt beherbergt. Verkehrstechnisch ist die Friesenstraße über eine Omnibuslinie gut angebunden, und in der näheren Umgebung gibt es mehrere U-Bahn-Stationen.
Die Friesenstraße ist somit ein wichtiger Bestandteil der kulturellen und historischen Entwicklung Kreuzbergs und spiegelt die urbanen Veränderungen im 19. Jahrhundert in Berlin wider.
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