Gottlieb-Dunkel-Straße

Gottlieb-Dunkel-Straße
Foto: Lienhard Schulz (CC BY 2.5)
Die Gottlieb-Dunkel-Straße ist eine bedeutende Straße in Berlin, die die Ortsteile Mariendorf und Neukölln miteinander verbindet. Sie wurde im Jahr 1906 nach Gottlieb Dunkel benannt, einem wichtigen Kommunalpolitiker und Gutsbesitzer aus Tempelhof, der von 1874 bis 1887 als Gemeindevorsteher tätig war. Der Straßenzug erstreckt sich über etwa vier Kilometer und besteht, neben der Gottlieb-Dunkel-Straße, auch aus der Rixdorfer Straße und dem Mariendorfer Weg. Die Straße prägt vor allem ein industrielles Umfeld, das durch Gewerbeflächen entlang des Teltowkanals und der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn geprägt ist. Bemerkenswert sind die Mussehlbrücke und die mit der Gottlieb-Dunkel-Brücke verbundene Autobahnanschlussstelle, die über die Straße, Bahntrasse und den Kanal führt. In der Nähe der Straße befinden sich zwei Friedhöfe: der Tempelhofer Parkfriedhof, der seit 1997 für Neubeisetzungen geschlossen ist, und der römisch-katholische St.-Michael-Kirchhof, der seit 1867 besteht. Insgesamt gilt die Gottlieb-Dunkel-Straße als wichtiger Teil des Berliner Straßennetzes und spiegelt die lokale Geschichte des 19. Jahrhunderts wider.
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