John-F.-Kennedy-Platz (Berlin)

John-F.-Kennedy-Platz (Berlin)
Der John-F.-Kennedy-Platz befindet sich im Berliner Stadtteil Schöneberg, vor dem Rathaus Schöneberg. Dieser Platz wurde nach dem amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy benannt, der am 26. Juni 1963 anlässlich des 15. Jahrestages der Berliner Luftbrücke eine bedeutende Rede hielt, in der er den berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“ aussprach. Ursprünglich wurde der Platz 1907 als Platz R angelegt und 1911 nach dem damaligen Oberbürgermeister Rudolph Wilde benannt. Nach Kennedys Ermordung am 22. November 1963 erhielt der Platz am 25. November den heutigen Namen während einer Trauerkundgebung, die die tiefgreifende Bedeutung Kennedys für Berlin und die transatlantische Beziehung unterstrich. Heute wird der Platz mehrere Male wöchentlich für einen Wochenmarkt genutzt. Gedenktafeln am Rathaus erinnern an Kennedys Besuch sowie an die Freiheitsglocke und den Bildhauer Max Bluhm. Der John-F.-Kennedy-Platz ist somit ein wesentlicher historischer Ort, der an eine prägende Figur des 20. Jahrhunderts erinnert und die Einflussnahme der USA während des Kalten Krieges symbolisiert.
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