Julius-Fučík-Denkmal (Berlin-Niederschönhausen)

Das Julius-Fučík-Denkmal ist ein bedeutendes Denkmal im Berliner Ortsteil Niederschönhausen, im Bezirk Pankow. Es wurde zu Ehren des tschechoslowakischen Widerstandskämpfers und Journalisten Julius Fučík errichtet, der 1943 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Das Denkmal wurde 1952 als symbolische Geste des Erinnerns an Fučík eingeweiht. Das kunstvoll gestaltete Werk stammt von dem Künstler Zdeněk Němeček und besteht aus fünf hohen Stelen. Auf einer dieser Stelen befindet sich eine Kopfplastik Fučíks sowie dreisprachige Inschriften, die eine Botschaft der Wachsamkeit und Menschlichkeit vermitteln. Das Denkmal ist auch ein Geschenk der Jugend der ČSSR an die Jugend der DDR und wurde anlässlich der 10. Weltfestspiele 1973 in Ost-Berlin eingeweiht. In seiner Gesamtheit steht das Julius-Fučík-Denkmal für den Widerstand gegen totalitäre Regime und erinnert an die Werte von Freiheit und Menschenwürde. Es ist nicht nur ein Mahnmal für Fučík, sondern auch ein Ort der Reflexion über die Geschichte und die Bedeutung des Kampfes gegen Unterdrückung.
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