Keith-Denkmal (Berlin)
Das Keith-Denkmal befindet sich auf dem Zietenplatz im Berliner Stadtteil Mitte. Es erinnert an den schottisch-preußischen Feldmarschall Jakob von Keith, der 1758 starb. Dieses Denkmal ist Teil eines Ensembles, das Friedrich der Große ab 1769 für Generäle der Schlesischen Kriege auf dem Wilhelmplatz errichten ließ.
Die Bronzeplastik wurde 1862 von August Kiß als Kopie eines Marmororiginals geschaffen, das 1786 von Jean Pierre Antoine Tassaert im Stil des Klassizismus gefertigt wurde. Diese Skulptur zeigt Feldmarschall von Keith in friderizianischer Uniform und gilt als eines der Meisterwerke der Berliner Bildhauerschule.
Das Keith-Denkmal stellt sowohl historische als auch künstlerische Aspekte der preußischen Geschichte dar. Es hat im Laufe der Jahre verschiedene Umsetzungen und Standorte erfahren, zuletzt wurde es 2009 auf dem Zietenplatz aufgestellt. Trotz seiner kulturellen Bedeutung ist der Zustand des Denkmals gegenwärtig besorgniserregend, was den Denkmalschutz und mögliche Restaurierungsmaßnahmen betrifft.
Das Keith-Denkmal bleibt somit ein bedeutsames Zeugnis der preußischen Geschichte und Kunst des 18. Jahrhunderts.
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