Masurenallee

Masurenallee
Foto: A.Savin (FAL)
Die Masurenallee ist eine bedeutende Hauptverkehrsstraße im Berliner Ortsteil Westend, die sich über etwa 500 Meter erstreckt und als Verlängerung der Neuen Kantstraße bis zum Theodor-Heuss-Platz dient. Diese Straße spielt eine zentrale Rolle in der Verkehrsinfrastruktur des Stadtbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und repräsentiert die urbanen Entwicklungsmerkmale Berlins. Benannt wurde die Masurenallee im Jahr 1918 nach der ostpreußischen Region Masuren, die heute in Polen liegt. Der Verkehrsweg wurde zeitgleich mit der Eröffnung des Bahnhofs Witzleben im Jahr 1916 fertiggestellt. Im Laufe der Jahre erfuhr die Allee mehrere Anpassungen, darunter die Integration der Ostpreußenallee in die Masurenallee. An der Allee befinden sich wichtige Gebäude wie der zentrale Omnibusbahnhof Berlin, das Messegelände mit dem Funkturm sowie das Haus des Rundfunks und das Sendezentrum des RBB. Diese Konstruktionen unterstreichen die Bedeutung der Masurenallee im städtischen Lebensstil und ihrem Einfluss auf den täglichen Pendelverkehr. Insgesamt stellt die Masurenallee nicht nur eine Verkehrsanbindung dar, sondern auch ein Beispiel für die historische und städtebauliche Entwicklung Berlins.
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