Mauerstraße (Berlin)

Mauerstraße (Berlin)
Die Mauerstraße ist eine historische Straße im Berliner Ortsteil Mitte, die im 18. Jahrhundert angelegt wurde. Ihr Name steht jedoch nicht in Zusammenhang mit der Berliner Mauer. Die Straße veranschaulicht städtebauliche Entwicklungen über anderthalb Jahrhunderte und gilt als ein wichtiges Zeugnis für die Entwicklung der Stadt. Bereits um 1720 plante der Architekt Jean de Bodt eine Mauer um die Friedrichstadt, jedoch wurde diese nicht errichtet, da die Bebauung der Straße bereits zu weit fortgeschritten war. In der Folgezeit entwickelte sich die Mauerstraße zu einer urbanen Geschäftsstraße, wo im Laufe der Zeit zahlreiche Banken und Amtsgebäude errichtet wurden. Besondere architektonische Merkmale der Mauerstraße sind ihre barocken und klassizistischen Elemente, die den Wandel der Architektur in Berlin widerspiegeln. Relevante Bauwerke entlang der Straße sind unter anderem die denkmalgeschützten Gebäude der Deutschen Bank sowie verschiedene historische Wohn- und Geschäftshäuser aus dem 19. Jahrhundert. Die Mauerstraße ist somit nicht nur ein bedeutender Standort für die Stadtgeschichte, sondern auch für Architekturinteressierte von großem Interesse.
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