Mettmannplatz

Mettmannplatz
Foto: Fridolin freudenfett (Peter Kuley) (CC BY-SA 3.0)
Der Mettmannplatz ist eine Grünfläche im Berliner Ortsteil Wedding, strategisch gelegen zwischen der Tegeler Straße, dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und der Fennstraße. Im Hobrecht-Plan von 1862 wurde er erstmals als Platz A vorgesehen, blieb jedoch zunächst ungeplant und ungestaltet. Erst 1986 erhielt der Platz seinen Namen in Anlehnung an die Partnerstadt Mettmann in Nordrhein-Westfalen. Mit der zunehmenden urbanen Entwicklung während der Gründerzeit, insbesondere durch die Ansiedlung von Kleingewerbe, erhielt der Platz eine gewerbliche Nutzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die Umgebung des Mettmannplatzes erheblich, vor allem durch die Entstehung der „Scheringstadt“. In den 1980er Jahren kümmert sich das Gartenbauamt um die Umgestaltung, wodurch eine vielfältig nutzbare Grünanlage entstand. Heute ist der Mettmannplatz ein wichtiges Beispiel für die Entwicklung öffentlicher Grünflächen in urbanen Räumen und spiegelt die Stadtgeschichte Berlins wider. Wegen Bauarbeiten zur S-Bahn-Linie S21 sind Teile des Platzes jedoch nicht mehr zugänglich. Der Mettmannplatz bleibt dennoch ein bedeutender Ort im Kontext der Stadtentwicklung und der Beziehung zu Partnerstädten.
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