Mexikoplatz (Berlin)
Foto: A.Savin
(FAL)
Der Mexikoplatz ist ein historischer Wohn- und Schmuckplatz im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Er wurde in den Jahren 1904 und 1905 durch die Architekten Hart & Lesser als Teil der Entwicklung der Vorortkolonie Zehlendorf-West geplant. Der Platz präsentiert sich als symmetrisches Ensemble, das durch die Argentinische Allee in zwei Hälften geteilt wird, mit einem ausgefeilten Design, das Brunnen und Blumenrabatten umfasst.
Die umliegenden Wohn- und Geschäftshäuser wurden von Otto Kuhlmann in einem einheitlichen Stil gestaltet. Im Jahr 1959 erhielt der zuvor namenlose Platz den Namen Mexikoplatz, inspiriert von den umliegenden Straßen, die nach mittel- und südamerikanischen Ländern benannt sind.
Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin im Jahr 1987 wurde der Platz saniert und als Gartendenkmal ausgewiesen. Der Mexikoplatz ist nicht nur ein Beispiel für die Stadtentwicklung Berlins, sondern spiegelt auch die Architekturstile des frühen 20. Jahrhunderts wider.
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