Nöldnerplatz

Nöldnerplatz
Foto: Global Fish (CC BY-SA 3.0)
Der Nöldnerplatz ist ein historischer Platz im Berliner Ortsteil Rummelsburg, der nach dem Antifaschisten Erwin Nöldner benannt wurde, der 1944 hingerichtet wurde. Der Platz erstreckt sich über etwa vier Hektar und ist bedeutend für seine Grünanlagen, die seit den späten 1990er Jahren neu gestaltet wurden. Architektonisch hervorzuheben ist der denkmalgeschützte Schulkomplex, der nach Entwürfen von Max Taut zwischen 1927 und 1932 erbaut wurde. Er liegt an der Südostseite des Platzes und ist ein Beispiel für die Neue Sachlichkeit. Diese Schule wurde in den 1930er Jahren eingeweiht und erlebte im Zweiten Weltkrieg erhebliche Schäden. Der Platz ist zudem durch den S-Bahnhof Nöldnerplatz bekannt, der seit 1954 unter diesem Namen verkehrt. Die Anbindung erfolgt durch S-Bahn und verschiedene Buslinien, wodurch der Platz eine wichtige Verkehrsachse darstellt und Wohngebiete im Süden des Ortsteils mit der Berliner Innenstadt verbindet. Insgesamt spielt der Nöldnerplatz eine bedeutende Rolle in der Erinnerungskultur Berlins und verbindet historische sowie soziale Aspekte der Stadtentwicklung.
historisch gedenkort stadtgeschichte modernismus denkmalgeschuetzte-industrie