Nollendorfstraße

Nollendorfstraße
Foto: Assenmacher (CC BY-SA 3.0)
Die Nollendorfstraße ist eine bedeutende Wohn- und Einkaufsstraße im Berliner Ortsteil Schöneberg, die im späten 19. Jahrhundert angelegt wurde. Sie gehört zum Hobrecht’schen Bebauungsplan, der die städtebauliche Entwicklung in Schöneberg festlegte. Der Name der Straße wurde 1864 eingeführt, um an die Schlacht bei Kulm und Nollendorf im Jahr 1813 zu erinnern. Die Nollendorfstraße ist bekannt für ihren urbanen Charakter und ihre kulturelle Bedeutung. Der Abschnitt zwischen der Eisenacher Straße und der Maaßenstraße ist eine von Autos befahrbare Zone, in der sich Cafés, Friseursalons und Restaurants befinden. Der Übergang zur Fußgängerzone von der Maaßenstraße bis zur Zietenstraße ist durch Mietshäuser geprägt und beeindruckt durch einen Straßenbrunnen sowie Baumbeete in der Mitte. Besondere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das denkmalgeschützte Wohnhaus an der Hausnummer 37 und eine Gedenktafel an der Nollendorfstraße 17, die an den britischen Schriftsteller Christopher Isherwood erinnert. Diese Straße ist nicht nur ein zentraler Bestandteil des Berliner Stadtlebens, sondern auch ein kultureller Treffpunkt, der die historische Entwicklung Schönebergs widerspiegelt.
historisch gedenkort stadtgeschichte kulturzentrum wiederaufbau