Pariser Platz
Foto: Axel Mauruszat
(Attribution)
Der Pariser Platz ist ein historischer Platz im Berliner Stadtteil Mitte, der 1734 am Ende der berühmten Straße Unter den Linden angelegt wurde. Ursprünglich ging der Platz auf eine barocke Stadterweiterung zurück und wurde in seiner Form als Viereck bezeichnet. Nach der Eroberung von Paris durch preußische Truppen im Jahr 1814 erhielt er seinen heutigen Namen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz 1945 stark zerstört und lag von 1961 bis 1989 im Grenzgebiet der geteilten Stadt. Nach der Wiedervereinigung begann 1990 der Wiederaufbau, und der Platz wurde nach historischen Vorbildern rekonstruiert. Zu den architektonischen Merkmalen gehören das berühmte Brandenburger Tor sowie Beispiele barocker und klassizistischer Architektur.
Heute ist der Pariser Platz ein zentraler kultureller und touristischer Anziehungspunkt in Berlin und gilt als „gute Stube Berlins“. Seine bedeutenden Gebäude und der Platz selbst ziehen Besucher aus der ganzen Welt an und spiegeln die wechselvolle Geschichte der Stadt wider.
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