Rosa-Luxemburg-Platz

Rosa-Luxemburg-Platz
Der Rosa-Luxemburg-Platz ist ein dreieckiger Platz im historischen Scheunenviertel Berlins, im Bezirk Mitte, der bekannt ist für die Berliner Volksbühne. Der Platz entstand im frühen 20. Jahrhundert als Teil einer umfassenden Flächensanierung des Quartiers. Benannt wurde er im Laufe der Zeit mehrfach, wobei die endgültige Bezeichnung zu Ehren der Arbeiterin Rosa Luxemburg seit 1969 besteht. Die Entstehung des Platzes steht im Kontext neuer Straßendurchbrüche und Tiefbauarbeiten für die U-Bahn. 1907 wurde der Platz offiziell benannt und er entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden städtebaulichen Element. Erste Neubauten, darunter das Karl-Liebknecht-Haus, wurden in den Jahren nach seiner Benennung errichtet. Historisch ist der Rosa-Luxemburg-Platz zudem ein Schauplatz von politischen Ereignissen und Auseinandersetzungen. Während der Weimarer Republik und der NS-Zeit machte das Karl-Liebknecht-Haus den Platz zu einem zentralen Ort der Kommunistischen Partei Deutschlands. Der Platz erlitt im Zweiten Weltkrieg keine größeren Zerstörungen und blieb in den folgenden Jahrzehnten ein wichtiger kultureller Ort. In jüngerer Zeit wurde der Platz mit einem Denkmal für Rosa Luxemburg versehen, das 2006 eingeweiht wurde. Heute ist der Rosa-Luxemburg-Platz ein bedeutendes Beispiel für Berlins städtebauliche Entwicklung und zieht Besucher aufgrund seiner kulturellen und historischen Bedeutung an.
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