Rudolfplatz (Berlin)

Rudolfplatz (Berlin)
Foto: OTFW, Berlin (CC BY-SA 3.0)
Der Rudolfplatz ist ein Stadtplatz im Berliner Ortsteil Friedrichshain, der im 19. Jahrhundert im Zuge der Wohnbebauung angelegt wurde. Er bildet das Zentrum des Stralauer Viertels und hat eine trapezförmige Ausdehnung von 160 auf 60 Meter. Der Platz wird im Norden von der Rudolfstraße, im Osten von der Modersohnstraße, im Süden von der Straße Am Rudolfplatz und im Westen von der Danneckerstraße begrenzt. Seine Geschichte reicht bis zur Umsetzung des Hobrecht-Plans zurück, nach dem er 1896 seinen Namen erhielt. Zuvor gab es dort eine hölzerne Kapelle, die den Anwohnern als Gottesdienstort diente. Heute beherbergt der Rudolfplatz einige Freizeitmöglichkeiten, darunter Spielplätze, und ist mit einer Bronzeskulptur repräsentiert, die 1975 errichtet wurde. Umgeben ist der Platz von bedeutenden Gebäuden wie der Zwingli-Kirche und dem denkmalgeschützten Bau der Emanuel-Lasker-Oberschule, die von 1909 bis 1913 erbaut wurde. Verkehrstechnisch ist der Rudolfplatz über die Buslinie 347 erreichbar. Der Platz hat somit sowohl historische als auch soziale Funktionen in der Gemeinschaft des Stralauer Viertels.
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