Schinkelplatz

Schinkelplatz
Foto: Jörg Zägel (CC BY-SA 3.0)
Der Schinkelplatz ist ein dreieckiger Platz im Berliner Ortsteil Mitte, der 1837 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné angelegt wurde. Im Jahr 1869 erhielt er seinen Namen zu Ehren des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. Der Platz ist Teil des historischen Friedrichswerder, das bereits 1662 bebaut wurde, und liegt in der Nähe des Schloßplatzes. Die Fläche des Schinkelplatzes hat die Form eines schmalen Dreiecks und ist von Wohn- und Geschäftshäusern im Westen sowie vom Spreekanal im Osten umgeben. Mittelpunkt des Platzes sind die Denkmäler für Albrecht Daniel Thaer, Peter Christian Wilhelm Beuth und Karl Friedrich Schinkel, die in den 1860er Jahren errichtet wurden. Diese Denkmäler sind Symbol für das wachsendes Selbstbewusstsein des Bürgertums in Berlin. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Schinkelplatz schwere Schäden, und die Bauakademie wurde weitgehend zerstört. In der Zeit der DDR wurde der Platz überbaut und erst zwischen 2007 und 2008 im Rahmen einer umfassenden Rekonstruktion wiederhergestellt. Ziel war es, den historischen Zustand von 1886 weitestgehend zu rekonstruieren. Die Neugestaltung des Schinkelplatzes spiegelt nicht nur das Interesse an historischer Stadtgestaltung wider, sondern trägt auch zur kulturellen Identität Berlins bei.
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