Schleidenplatz

Schleidenplatz
Foto: Angela Monika Arnold, Berlin (CC BY-SA 3.0)
Der Schleidenplatz ist ein kleiner, dreieckiger Stadtplatz im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Er wurde zwischen 1874 und 1881 angelegt und gilt als „Tor zum Samariterviertel“. Am 23. August 1905 erhielt der Platz seinen Namen zu Ehren des Botanikers Matthias Jacob Schleiden. Der Nordbereich der Frankfurter Allee innerhalb des S-Bahn-Ringes wurde im 19. Jahrhundert für Wohnzwecke erschlossen. Der Platz entstand an der Schnittstelle von Rigaer, Pettenkofer- und Waldeyerstraße und hat eine Fläche von 7800 Quadratmetern. Ursprünglich war er ein unauffälliger Spielplatz, wurde jedoch zwischen 2004 und 2005 umfassend umgestaltet und bietet nun eine parkähnliche Anlage mit Abenteuerspielplatz und Skateranlage. Besonders hervorzuheben ist ein historisches Bürgerhaus an der Ecke von Schleidenplatz, das nach umfassender Sanierung aus der Denkmalliste entfernt wurde. In der Umgebung finden sich auch moderne Kunstwerke, wie ein Graffiti und eine grüne Plumpe am Südrand des Platzes. Der Schleidenplatz ist ein bedeutendes Beispiel für die städtebaulichen Entwicklungen im späten 19. Jahrhundert in Berlin und spielt eine wichtige Rolle in der kulturellen Identität des Viertels.
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