Schwedter Straße
Foto: Jörg Zägel
(CC BY-SA 3.0)
Die Schwedter Straße im nördlichen Berlin gehört zu den ältesten Verkehrswegen und erstreckt sich über circa zwei Kilometer vom Senefelderplatz bis zur nördlichen Ringbahn. Sie verläuft zwischen der Choriner- und Bernauer Straße und spielt eine wichtige Rolle als Verbindungsglied innerhalb des Stadtteils Prenzlauer Berg. Historisch gesehen war die Straße bereits im 18. Jahrhundert als Feldweg kartiert und wurde ab der frühen Gründerzeit bebaut.
Der Verlauf der Schwedter Straße zeigt ihre historische Bedeutung. Sie durchquert verschiedene Stadtlandschaften, beginnt an der Schönhauser Allee und schwenkt im Knick auf Nordnordwest, während sie als Fuß- und Radweg durch den Mauerpark führt, der 1994 eröffnet wurde. Während der deutschen Teilung verlief die nördliche Schwedter Straße entlang der Berliner Mauer, was zu erheblichen Veränderungen und einem Abbruch der Bebauung führte.
Nach dem Mauerfall wurde die Schwedter Straße neu gestaltet, und ihre historische Pflasterung wieder freigelegt. Heute ist sie Teil eines Radfernwegs und wird als Fahrradstraße ausgebaut, um den Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen zu reduzieren.
Die Schwedter Straße ist nicht nur ein bedeutender Verkehrsweg, sondern auch ein Beispiel für die urbanen Veränderungen Berlins und die Entwicklung des Stadtteils Prenzlauer Berg.
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