Sonnenallee

Sonnenallee
Foto: Andreas Steinhoff (Attribution)
Die Sonnenallee ist eine im 19. Jahrhundert angelegte Straße in Berlin, die sich durch die Bezirke Neukölln und Treptow-Köpenick zieht. Ursprünglich wurde die Straße in den 1880er Jahren errichtet, um den Anstieg der Urbanisierung und die Landflucht zu bewältigen. Die Straße erhielt zu Ehren Kaiser Friedrichs III. den Namen Kaiser-Friedrich-Straße und wurde 1920 in Sonnenallee umbenannt. Dieser Straßenname etablierte sich in der Berliner Kultur und wurde durch den erfolgreichen Film „Sonnenallee“ Ende der 1990er Jahre bundesweit bekannt. Die Sonnenallee ist etwa fünf Kilometer lang und durchzieht eine Mischung aus Wohn- und Geschäftsbauten, die typische Merkmale einer Berliner Allee aufweisen. Historische Gebäude, größtenteils aus dem 19. Jahrhundert, prägen das Stadtbild. Wichtige Verkehrsachsen und Plätze, wie der Hermannplatz, machen die Straße zu einer bedeutenden Verkehrsader im Südosten der Stadt. Die Entwicklung der Sonnenallee spiegelt die urbane Entwicklung Berlins wider und ist ein bedeutendes Beispiel für die Veränderungen in der Stadt über die Jahre. Die Straße bleibt ein wichtiger Teil der Berliner Kulturgeschichte und wird durch ihre architektonischen Merkmale und historischen Ereignisse laufend geprägt.
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