Stresemannstraße (Berlin)
Foto: Jörg Zägel
(CC BY-SA 3.0)
Die Stresemannstraße ist ein zentraler Verkehrsweg in den Berliner Ortsteilen Kreuzberg und Mitte. Mit einer Länge von 1,5 Kilometern wurde sie in den 1830er Jahren angelegt und ist Teil der historischen Berliner Zollmauer. Ursprünglich hatte die Straße verschiedene Namen und wurde 1930 zu Ehren des Politikers Gustav Stresemann umbenannt, eine Entscheidung, die 1935 während der nationalsozialistischen Herrschaft unterbrochen und 1947 wiederhergestellt wurde.
Die Straße verläuft in südöstlicher Richtung vom Potsdamer Platz über mehrere Plätze bis zur Wilhelmstraße und ist von bedeutenden Bauwerken gesäumt, darunter das Willy-Brandt-Haus und das Hebbel-Theater. Historisch betrachtet reflektiert die Stresemannstraße die urbanen Entwicklungen Berlins, angefangen von ihrer Rolle im Handelsüberwachungssystem der Zollmauer bis hin zu ihrer Transformation nach dem Zweiten Weltkrieg, einschließlich der Neubautätigkeiten in den 1980er Jahren.
Die Stresemannstraße ist nicht nur ein bedeutender Verkehrsweg, sondern auch ein Zeugnis der architektonischen und kulturellen Geschichte Berlins.
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