Turmstraße (Berlin)
Foto: A.Savin
(FAL)
Die Turmstraße ist eine bedeutende Verkehrsader im Berliner Ortsteil Moabit, die von der Rathenower Straße bis zur Beusselstraße führt. Diese Straße spielt eine zentrale Rolle in der Infrastruktur des Bezirks Mitte und verbindet verschiedene wichtige Punkte der Stadt.
Die Anlage der Turmstraße erfolgte im Jahr 1827, ursprünglich verlaufend bis zur heutigen Heidestraße. Im Laufe der Geschichte wurden auf dem östlichsten Teilstück Kasernen und militärische Einrichtungen eingerichtet. Heute befindet sich dort der Fritz-Schloß-Park, der das Poststadion und das Stadtbad Tiergarten beherbergt.
Die Turmstraße zeichnet sich durch ihre klare Gliederung in Fahrspuren aus. Aktuell weist sie zwischen der Beusselstraße und der Stromstraße zwei Spuren pro Richtung auf, während auf einem weiteren Abschnitt nur eine Fahrspur für den Kraftverkehr und eine für Radfahrer zur Verfügung steht. Die Straße ist zudem an das Netz der Berliner U-Bahn angebunden.
Historisch hat die Turmstraße auch bekanntes Terrain geboten, darunter das Berliner Kriminalgericht und das Krankenhaus Moabit, das langjährig als eines der wichtigsten Krankenhäuser Berlins galt.
Insgesamt ist die Turmstraße nicht nur eine Verkehrsachse, sondern auch ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens und der Kultur in Berlin.
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