Viktoria-Luise-Platz

Viktoria-Luise-Platz
Foto: Marek Śliwecki (CC BY-SA 4.0)
Der Viktoria-Luise-Platz befindet sich im Bayerischen Viertel des Schöneberger Bezirks in Berlin und ist nach Viktoria Luise von Preußen benannt. Mit einer Fläche von etwa 7000 Quadratmetern hat der Platz die Form eines langgestreckten Sechsecks und steht unter Denkmalschutz. Die Bebauung des Gebiets begann um 1900 und wurde maßgeblich von der 1890 gegründeten Berlinischen Boden-Gesellschaft vorangetrieben. Diese Gesellschaft hatte das Ziel, ein attraktives Wohngebiet für wohlhabende Bürger zu schaffen. Der Platz gilt als bedeutendes Beispiel für die städtebauliche Entwicklung Berlins zu dieser Zeit und zeigt herausragende architektonische Merkmale. Fritz Encke war der Architekt, der den ursprünglichen Entwurf des Platzes lieferte, der mit einem zentralen Springbrunnen ausgestattet wurde, umgeben von großzügigen Fußwegen. Der Viktoria-Luise-Platz wurde 1900 eingeweiht und hat aufgrund seiner historischen Bedeutung und seines Denkmalschutzes einen festen Platz in der Kulturgeschichte Berlins. In den letzten Jahren fand eine Sanierung gemäß den historischen Gegebenheiten statt, um die ursprüngliche Gestaltung wiederherzustellen. Der Viktoria-Luise-Platz bleibt ein zentraler Ort für die Anwohner und ein Beispiel für die architektonischen Ideale des beginnenden 20. Jahrhunderts.
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