Walther-Schreiber-Platz
Foto: Muns
(CC BY 3.0)
Der Walther-Schreiber-Platz ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im Berliner Stadtteil Friedenau, an der Grenze zu Steglitz. Der Platz wurde nach Walther Schreiber benannt, der von 1951 bis 1955 regierender Bürgermeister von Berlin war. Die offizielle Benennung erfolgte weniger als eine Woche nach seinem Tod im Jahr 1958.
Ursprünglich war der Platz mit einer Mittelinsel gestaltet, auf der Straßenbahnhaltestellen lagen. Nach der Einstellung des Straßenbahnverkehrs im Jahr 1963 wurde der Platz umgestaltet. Die Eröffnung des U-Bahnhofs Walther-Schreiber-Platz im Jahr 1971 markierte einen weiteren wichtigen Abschnitt in der Entwicklung dieses Verkehrsknotens. Im Jahr 2006 wurde der Platz erneut vollständig umgestaltet, um die Verkehrsführung und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Die angrenzende Bebauung umfasst verschiedene bedeutende Gebäude, darunter das Forum Steglitz, eines der ersten Einkaufscenter Deutschlands, und das Schloss-Straßen-Center, das 2007 eröffnet wurde. Diese Entwicklung zeigt die städtebaulichen Veränderungen und die Bedeutung des Platzes im innerstädtischen Verkehr.
Der Walther-Schreiber-Platz bleibt ein zentraler Anlaufpunkt im Berliner Nahverkehr und erinnert an die wesentlichen Politiken der Nachkriegszeit.
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