Zossener Straße (Berlin-Hellersdorf)
Foto: Angela M. Arnold (=44penguins)
(CC BY-SA 3.0)
Die Zossener Straße ist eine bedeutende Hauptverkehrsstraße im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf und erstreckt sich über etwa 1600 Meter. Sie verbindet im Norden die Landsberger Allee mit der Stendaler Straße im Osten. Der Verlauf dieser Straße orientiert sich an historischen Rieselfeldern und zeigt städtebauliche Merkmale der 1980er Jahre, als sie am 2. Juli 1987 benannt wurde. Der Name Zossener Straße bezieht sich auf die Stadt Zossen im ehemaligen Bezirk Potsdam, da der Wohnraum in diesem Bereich von Bauunternehmen aus diesem Bezirk errichtet wurde.
Die Straße ist geprägt von vielgeschossigen Wohnhäusern, die kostengünstig aus vorgefertigten Platten gebaut wurden. Diese Plattenbauten sind ein typisches Beispiel für die Bauweise in der DDR. An der Zossener Straße sind sowohl Wohngebäude als auch Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen angesiedelt, welche zur lokalen Infrastruktur beitragen.
Zusätzlich spielt die Straße auch eine wichtige Rolle im öffentlichen Nahverkehr, da sie seit 1991 von Straßenbahnen befahren wird. Kunstinstallationen, wie die Stahlskelett-Skulpturen des litauischen Künstlers Mindaugas Navakas, bringen kulturelle Elemente in das Stadtbild ein.
Insgesamt spiegelt die Zossener Straße die städtebauliche Entwicklung Berlins wider und bleibt ein zentraler Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur in Hellersdorf.
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